Juli 2018

Sommerakademie

Juli 2018

Praktikumsnotizen – Sommerakademie 16.7.18-18.8.18

Arbeitsort:                    Move Atelier - Soorpark, Bütschwil - Toggenburg
Arbeitszeit:                  16.7.18 – 18.8.18
Begleitet von:             Heide-Dore Bertschi-Stahl

16.7.18

Heute begann die Sommerakademie in Bütschwil - Toggenburg im Move Atelier. Wir trafen uns alle um 9.30 Uhr und starteten gemeinsam mit einer Meditation, welche die Intension hatte, warum wir diese drei Tage in der Sommerakademie verbringen wollen und was unser Sein und unser Vorhaben allgemein hier auf der Welt ist. Mithilfe von Farben, durften wir unsere Gedanken zu Blatt bringen und uns damit in der Runde vorstellen.

Solche Meditationen, welche Heide-Dore oft in ihrem Unterricht als Beginn einsetzt, finde ich immer sehr spannend, weil die unglaubliche Vielfalt der Gedankengänge jedes Einzelnen zum Vorschein kommt.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Libingen zu der Lourdes Grotte, bei welcher wir eigentlich Quellwasser auffangen und mitnehmen wollten. Leider erwartete uns dort einen ausgetrockneten Bach und alles andere als frisches fliessendes Wasser.

Da Heide-Dore niemals aufgibt und sich auf die Suche machte, fand sie etwas tiefer im Wald endlich unser heilendes Quellwasser. Miriam und ich gingen noch weiter in den Wald hinein, weil wir das reinste Wasser erreichen wollten und so fanden wir sogar einen kleinen Wasserfall, bei dem wir unsere Flaschen auffüllen konnten.

Weiter ging es zum Hebammenmuseum, welches von Luzia Brand und ihrem Mann geführt wird. Luzia führte uns herum und erzählte uns ihre Geschichte, wie sie in früheren Zeiten mit ganz einfachen Hilfsmitteln Hausgeburten durchführte und wie sich mit der Zeit auch das Handwerk der Hebamme veränderte. Diese Führung war super, weil Luzia eine lustige, fröhliche und bewundernswerte Frau ist. Vielen Dank dafür!

Für unseren Nachhauseweg zurück nach Bütschwil legten wir einen zwei stündigen Fussmarsch hin und suchten viele Heilpflanzen, welche wir dann selbst verarbeiten und zu Massageölen, Triturationen und Dilutionen verarbeiten wollen.

Im Atelier angekommen, verarbeiteten wir die Heilpflanzen so, dass wir diese am nächsten Tag fertig machen können.

Der Tag ging super schnell vorbei und es war sehr spannend. Die Sonne hat entsprechend mitgespielt, da die Heilpflanzen im Höchststand der Sonne eingesammelt werden sollten. Ich erlangte viele Erkenntnisse und neue Informationen zu den Heilpflanzen wie, dass der Daucus (wilde Möhre) das Wesen wieder zentriert und fokussiert. Ich sah das erste Mal die Signatur vom Augentrost in der Natur, wie er wirklich in der Frischpflanze aussieht. Ich habe mich sehr über den Euphrasia (Augentrost) gefreut, weil ich nicht wusste wie dieser aussieht und dass man ihn einfach so auf der Wiese findet. Auch lernte ich etwas über die Bovis Einheit, welche das Mass der Quantenphysik ist und die Energie eines Nahrungsmittels anzeigt, welche durch Sonnenlicht und Bewegung beeinflusst wird.


17.7.18

Am Dienstagvormittag besuchten wir die Abderhalden Kräuterdrogerie, eine grosse und sehr professionelle Drogerie mit Heilkräutern ca. 600 Hausspezialitäten, eigenem Labor und einem grossen Lager. Kurz gesagt, ein Traum jedes Drogisten. Ich war absolut beeindruckt, insbesondere vom eigenen Labor und all den Naturheilmitteln, welche sie alle selbst herstellen. Herr Fischer, der Geschäftsführer, führte uns in seinem Reich herum und zeigte und erklärte uns alles. Wir konnten viele Fachfragen stellen. Wir durften sogar einen Halsschmerzspray und einen Venenspray selbst herstellen und konnten so die alltägliche Tätigkeit der Drogistinnen und Drogisten im Labor erleben.

Danach ging es zurück zum Move Atelier, wo wir unsere selbst gesuchten Heilkräuter weiterverarbeiteten. Unsere Blüten konnten eine Nacht im Quellwasser wirken und wir pressten diese aus, so dass wir nur noch das reine und klare Blütenquellwasser hatten.

Auch stellten wir ein Honig-Massageöl her indem wir den Honig leicht erhitzten, die Blüten und Olivenöl dazugaben und diese durch schütteln gut vermengten. Dieses Honig-Massageöl durften wir sogleich ausprobieren, indem wir unseren Mitstudierenden eine Massage verabreichten. Die Haut war danach geschmeidig schön, durch die Wärme des Öls, welches sofort aufgenommen wurde.

Es ist schon eine grosse Arbeit ein Naturheilmittel selbst herzustellen, vom selber Pflücken bis zum Endprodukt sind es viele und aufwändige Schritte, welche sich absolut lohnen, denn schlussendlich hat man ein Produkt in der Hand in Topqualität. Darum rechtfertigen sich die Preise von z.B. den Ceres Produkten absolut, weil wir nun wissen wie aufwändig der ganze Prozess ist.

Spannend fand ich auch, dass sich in der Dilution wie Strukturen der einzelnen Heilpflanzen gebildet hatten.

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